Farbtrends für die Wände: 2015 wird es Kupferorange

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Die Hersteller von Dulux, der Marke von AkzoNobel für Wandfarben und Lacke, wagen eine Prognose. „Die Farbwelt wird wärmer“, sagt ihr Forschungsgremium. Nach den Blau- und Grüntönen der vergangenen Jahre sollen künftig wieder Erdtöne, Rot, Pink und vor allem die Trendfarbe Kupferorange die Räume beleben.

Kupferorange – die sanfte und doch schillernde Farbe steht für ein positives Lebensgefühl. Sie verbindet erdige Töne, Lehm, Holz und Hautfarben, kombiniert mit etwas Glamour. Die warme, lebendige Farbe wirkt schon alleine großartig – sie lässt sich auch aber auch perfekt kombinieren: mit Pink, Orange, Neutraltönen und Weiß, mit Holz oder auch mit trendigen Metallic-Akzenten.

„Kupferorange ist modern und voller Tiefe. Die Farbe charakterisiert die Sehnsucht nach Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und Schlichtheit sowie eine neue Freude am Teilen“, erklärt Dulux Farbexpertin Christine Gottwald. Gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern des Global Aesthetic Centers von AkzoNobel und einem Team von Kreativen aus Design, Architektur und Mode hat die Farbexpertin aktuelle Entwicklungen in Kunst, Technologie, Design und Gesellschaft untersucht. Die Analysen des Kreativ-Teams bilden die Grundlage für die Prognosen zu den aktuellen Schlüsseltrends und Farbwelten, die im jährlichen Trend-Report „Colour Futures“ und auf der Website www.colourfutures.com vorgestellt werden.

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Neben dem Lifestyle-Trend „Everyday +“, der sich in der Trendfarbe Kupferorange ausdrückt, haben die Farb- und Designexperten fünf weitere Schlüsseltrends und Farbwelten ermittelt, die im kommenden Jahr unser Lebensgefühl beeinflussen und eine wichtige Rolle bei der farbigen Gestaltung von Wohnräumen spielen. Je nach Kombination verändern sie ihre Wirkung – und setzen immer wieder neue, überraschende Akzente.

Die Schlüsseltrends für die Farbgestaltung 2015

Große Natur + kleines Ich
Wir verspüren tiefen Respekt vor der Größe und dem Unvorhersehbaren der Natur; gleichzeitig suchen wir in ihr Schutz und Sicherheit. Um mehr über uns selbst herauszufinden, sehnen wir uns nach einem schlichten, naturverbundenen Leben und möchten uns mit natürlichen Farben und Materialien umgeben. Deshalb wählen wir für unser Zuhause eine ebenso starke wie warme Farbpalette mit Erd- und Wüstentönen wie sattes Sepia, Ocker, Sienna und Lehm.

Schicht + Schicht

Eine Farbe ist zu wenig, um die Vielschichtigkeit unseres modernen Lebens auszudrücken. Je mehr wir uns und unsere Umwelt betrachten, desto mehr Ebenen entdecken wir. Deshalb verwenden wir keine einzelnen Farben, sondern ganze Farbgruppen und freundliche pastellige Töne, die wir in Schichten auftragen oder zu Marmoreffekten zerfließen lassen.

Unbeachtete Räume
Platz wird vor allem in den Städten immer wertvoller und fast schon zu einem Luxusgut. Wir entdecken scheinbar nutzlose Räume wie Kammern, Flure oder leere Ecken neu und verleihen ihnen mit Farbe einen Sinn: Blaugrau-, Khaki- und Mauvetöne in verschiedenen Tiefen und Schattierungen setzen wir gezielt ein, um Räume optisch zu erweitern und dreidimensionale Effekte zu erzielen.

Er + Sie
Androgyn war gestern. Heute feiern wir das Männliche und das Weibliche und finden das Beste in beiden Welten: Feminine Pflaume-, pudrige Pink- und charmante Crèmetöne treffen auf markantes dunkles Holz, auf Khaki, Schiefergrau und Blaugrün – und gehen eine ebenso harmonische wie stylische Verbindung ein.

Freundlicher Tausch

Mit den sozialen Medien haben sich neue Formen des Teilens und Tauschens von Dingen und Ideen etabliert, die unserem Bedürfnis nach Gemeinschaft und Vertrauen entgegenkommen. Dieser Sinn für Austausch und neue Verbindungen ist einer der bedeutendsten Trends der letzten Jahre und zeigt sich in beerigen Rot- und Pinktönen, die leuchtend und überschwänglich mit Limone und Orange kombiniert werden können oder sattem Braun, Ocker und warmem Grau zusätzliche Tiefe verleihen.

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