Kalanchoë holt den Frühling ins Wohnzimmer

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Nach einem langen, grauen Winter ist die Sehnsucht nach fröhlichen Farben am größten. Man kann es kaum erwarten, bis die ersten Blumen in den Vorgärten und Parks blühen. Das herrliche Lila der Krokusse, das knallige Gelb der Narzisse und das Rot der Tulpen bereiten einfach Freude. In der eigenen Wohnung kann man sich mit den kleinen, knalligen Blüten der Kalanchoë den Frühling ins Haus holen. Die unkomplizierte Sukkulente bereitet wochenlang Freude und passt zu vielen unterschiedlichen Einrichtungsstilen.

Sukkulenten oder Dickblattgewächse sind schwer im Trend. Kein Wunder! Denn die starken Pflanzen benötigen nur wenig Aufmerksamkeit, kaum Wasser und so gut wie keine Pflege – und doch sind sie ein absoluter Hingucker. Ihre dickfleischigen Blätter faszinieren in allen möglichen grünen Schattierungen und mit ebenso vielen außergewöhnlichen Formen. Sie machen sich gut auf Fensterbänken, Tischen, Schränken und manchmal sogar an Wänden. Gerade für Personen ohne grünen Daumen und mit wenig Zeit sind die Pflanzen ideal. Einen Hinweis darauf gibt schon der Name: Sukkulente leitet sich vom lateinischen Wort „suculentus“ ab, was „saftreich“ bedeutet. Dahinter steckt die beeindruckende Fähigkeit, Wasser in den Blättern und Stängeln zu speichern. Somit verfügen die Pflanzen über ein eigenes Wasserreservoir, auf das sie zugreifen können, sobald sie Flüssigkeit benötigen. Lange Trockenzeiten überstehen sie daher ohne Probleme und nehmen es nicht übel, wenn man das Gießen vor lauter Arbeit einmal vergisst. Auch einen mehrtägigen Ausflug ihrer Besitzer – zum Beispiel während der Ferien – macht ihnen nichts aus.

Kalanchoë

Blütenstark und einfach in der Pflege

Eine blühende Sukkulente ist die Kalanchoë. Sie bildet kleine, zierliche Blüten zwischen saftig grünen Blättern. In Rot, Orange, Pink, Gelb oder Weiß – sowohl die einfach Blühenden, als auch die mit Gefüllten, die etwas an Rosen erinnern, sorgen in der Wohnung für Heiterkeit. Ob als Tischdekoration zum Frühlingsbrunch, auf einer Kommode im Flur oder auf der Vintage-Vitrine im Retro eingerichteten Studentenzimmer – die Kalanchoë fügt sich überall wunderbar ein. Am besten wirken die Dickblattgewächse, wenn man sie zu mehreren kombiniert. Dabei kommt es ganz auf den eigenen Geschmack an, ob man sich für Ton-in-Ton oder Kunterbunt entscheidet. Beides hat seinen ganz eigenen Charme und sorgt für gute Laune. Übrigens macht sich die Kalanchoë auch als Schnittblume gut. Dafür einfach einige Blütenstiele abschneiden, die Blätter entfernen und in eine kleine, schlichte Vase stellen. Fertig ist ein fröhlicher Blumenschmuck für einen reich gedeckten Tisch.

Kalanchoë
Alle Fotos: GPP

Kalanchoë

Kalanchoë einmal pro Woche gießen

Als Sukkulente verfügt auch die Kalanchoë über die wunderbare Fähigkeit, Wasser in ihren Blättern zu speichern. Daher muss sie höchstens einmal die Woche gegossen werden – im Winter sogar nur alle vierzehn Tage. Am besten wartet man, bis die Erde ganz trocken ist und greift dann erst zu Kanne. Wichtig ist, dass keine Staunässe entsteht – das bedeutet, das Wasser darf nicht im Topf stehen bleiben, sondern muss abfließen können. Einmal im Monat freut sich die Kalanchoë zudem über etwas Dünger. Verwelkte Blüten brauchen nicht entfernt werden. Als Standort ist ein helles Fleckchen zu empfehlen – anders als viele andere Pflanzen vertragen Sukkulenten sogar die pralle Sonne. Sobald der Nachtfrost vorbei ist und die Temperatur über zehn Grad liegt, kann die Kalanchoë auch nach draußen ziehen. Dort blüht sie dann auf der Terrasse oder dem Balkon wochenlang. 

 

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