Wandern in Kroatien: Wasserfälle, Schluchten und Inselparadiese

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Klares Wasser und einsame Berge, zahlreiche Naturparks und traumhafte Inseln: Kroatien bietet alles, was erkundungsfreudigen Touristen gefällt. 

Nach dem Hochsommer in Kroatien mit stellenweise über 35 Grad Celsius wird es im September und Oktober mit durchschnittlich 25 Grad deutlich milder an der Adria. Dazu eine leichte Brise Wind, fertig ist das optimale Wetter für den Aktivurlaub an der Küste.

Kroatische Highlands: Abenteuer entlang von Klippen, Höhlen und Schluchten

Das westkroatische Gebirge gilt als nahezu unberührtes Hinterland der Kvarner Bucht. Hier, in der 5000 Einwohner zählenden Gemeinde Delnice, zugleich der größte Ort des Gebirgszuges Gorski Kotar, liegt der Ausgangspunkt für spannende Entdeckungen. Wandertouren führen durch das Naturreservat Zeleni Vir, das besonders für seine Wasserfälle, die wie Treppen entlang der – mit Höhlen durchzogenen – etwa 70 Meter hohen Klippen entlanglaufen, bekannt ist. Höhepunkt ist die sogenannte Teufelspassage „Vrazji Prolaz“, eine der romantischsten wilden Schluchten des Landes. Durch eine schmale, kaum zwei Meter breite Schlucht zwischen 100 Meter hohen Klippen, wandert man via Brücken und Trampelpfade über rauschende Flussarme.

Etwa 15 Kilometer von der Küste entfernt liegt der Nationalpark Risnjak, die Heimat von Bären, Wölfen und Luchsen. Auch begeistert der Park mit dem landschaftlich reizvollen Quellgebiet des 296 Kilometer langen Flusses Kupa, der die natürliche Grenze zwischen Slowenien und Kroatien bildet. Eine Wanderung entlang des Flusses führt in das wunderschöne Schmetterlingstal, von wo der Weg zum kleinen Ort Kupari weitergeht.

Tipp für Mountainbiker: Nicht weit entfernt liegt das kleine Örtchen Fuzine. Von hier aus startet eine über 22 Kilometer lange Asphalt- und Kieswegroute, bis man zur 300 Meter tiefen Vrelo Höhle gelangt.

Wandern in der Inselwelt Dubrovniks

Die Inseln rund um Dubrovnik laden ein, sie in drei bis vierstündigen Touren zu Fuß zu erkunden, um noch etwas Zeit an den schönen Badebuchten zu verbringen. Auf der Insel Kolocep lernt man bei einer Wanderung die imposanten Klippen sowie die historischen Dörfer Gornje Celo und Donje Celo kennen, auf der Insel Lopud kleine Kirchen und das Küstenfort auf einem der höchsten Aussichtspunkte. Sipan, die größte der Elaphiten, begeistert mit originärem Landleben und reichlich Kulturerbe, Mljet mit einem Nationalpark und seinen zwei Salzwasserseen sowie einer Bootsfahrt zum Kloster aus dem 14. Jahrhundert.

Naturerlebnisse zwischen Zagreb und Dubrovnik

Wer noch mehr vom kroatischen Bergland kennenlernen möchte, kann sich einer geführten Wanderreise von Zagreb bis nach Dubrovnik anschließen oder alternativ, einzelne Streckenabschnitte individuell erkunden. Gleich nördlich von Zagreb liegt das Medvednica-Gebirge, deren 1035 Meter hohe Gipfel Sljeme in einer moderaten dreistündigen Tour zu erklimmen sind. Für ausgedehnte Touren empfiehlt sich der Plitvice Nationalpark mit seinen 16 Seen und mehr als 90 Wasserfällen oder der Nationalpark Krka. Im Hinterland von Split bieten sich auch die idyllischen Bergwelten von Mosor für eine kleine Wandertour an. Sowie auch der an Dubrovnik grenzende Berg Srd: Die Aussichten auf die zu Füßen liegende Altstadt und die dalmatinischen Inseln sind grandios.

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